TV 06 Limbach 4 - TTC Lautzkirchen 3; 03.12.2012

4. Mannschaft auf Erfolgkurs zum Herbstmeister


Der Spielplan hatte in diesem Jahr eine gelungene Dramaturgie, denn im letzten Spiel der Vorrunde kam es zum Aufeinandertreffen der beiden führenden Mannschaften Lautzkirchen 3 und Limbach 4. Limbach hatte bisher lediglich im ersten Spiel stark ersatzgeschwächt gegen den Tabellenletzten gepatzt und ging somit gegen den 2 Punkte dahinter liegenden Verfolger leicht favorisiert ins Rennen. Trotzdem war die Mannschaft gewarnt, war sie doch im Pokal gegen gerade diesen Gegner ausgeschieden. Zudem stand das Spiel unter einem schlechten Stern: Dieter Steitz hatte seinen Schläger bei den tags zuvor stattfindenden Saarlandmeisterschaften der Senioren liegen lassen und musste mit einem 40 Jahre alten Ersatzschläger antreten. Peter Freisheim war gesundheitlich angeschlagen. Rudi Hofmann konnte verletzungsbedingt nicht mitspielen und zuguterletzt hatte der für ihn einspringende Dietmar Homberg nach über einem Jahr Pause 2 Tage zuvor zum ersten Mal wieder den Schläger in die Hand genommen.

Der Beginn des Spiels schien dann den Befürchtungen recht zu geben: das Doppel 1 Brunk/Bastian musste mit 11:9 im 5. Satz gegen Koch M./Puderer seine zweite Saisonniederlage hinnehmen und das Doppel 2 Steitz/Freisheim verlor genauso knapp trotz gutem Spiel 12 10 im 5. gegen Schmidt-Koch R.. Aber nach ausgeglichenen ersten beiden Sätzen hielten Bernhard/Homberg mit 2 sicher gewonnenen Sätzen Limbach 4 im Spiel.

Brunk und Steitz brachten dann mit klaren Siegen gegen Schmidt und Koch Limbach erstmals in Front. Zwar musste Peter Freisheim wiederum in 5 Sätzen Lautzkirchen ausgleichen lassen, aber dann trumpfte die Vierte auf. Bastian, Homberg und Bernhard sorgten mit klaren Siegen für einen beruhigenden 6:3 Vorsprung vor den Duellen des vorderen Paarkreuzes, die im Pokal noch beide an Lautzkirchen gingen. Aber diesmal gab es deutliche Revanchen: Brunk gewann überlegen mit 3:0 gegen Koch Michael und bewahrte so seine weiße Weste mit 14:0 Siegen. Vadda Steitz bewies mit einem deutlichen 3:1 gegen Schmidt, dass er trotz seiner zarten 73 mit einer 9:4 Bilanz immer noch der zweitbeste Spieler der Liga ist (Hut ab!). Schließlich zeigte Wolfgang Bastian in einem denkbar knappen Spiel gegen Rainer Koch, in dem kein Spieler irgendwann mehr als 3 Punkte Vorsprung hatte und es bei allen 4 Sätzen 10:10 stand, das größere Kämpferherz und setzte mit dem Sieg den Schlusspunkt zum, vor allem in der Höhe, nicht erwarteten 9:3.

Dank des Patzers von Verfolger Erbach im letzten Spiel gegen Kirkel 2 hat Limbach nun einen beruhigenden 4 Punkte Vorsprung. Obwohl Stefan Ruffing, der z. B. gerade gegen Erbach wichtige Siege beitrug, in der Rückrunde nicht mehr zur Verfügung steht, stehen die Chancen zum Titel ekzellent, denn in allen 3 Paarkreuzen stellt unsere Mannschaft die besten Spieler der Klasse

11.12.2012