Ärgerliche 7-9 Niederlage gegen TSV Wendlingen


Mit einem weinenden und einem lachenden Auge schauen die Limbacher Tischtennisspieler auf das vergangene Regionalliga-Spiel zurück. Zwar wurde das Spiel denkbar knapp mit 7:9 verloren, dennoch konnte man mit der spielerischen Leistung durchaus zufrieden sein.

Schlecht ging es auch los, denn die beiden ersten Doppel gingen knapp an die Gäste aus Baden-Württemberg. Bedauerlicherweise hatten die Limbacher Wagner/Huber bereits einen Matchball, welcher jedoch nicht verwertet werden konnte und auch Brubach/Meister mussten sich im Entscheidungsdurchgang geschlagen geben. Dann gewann das Dreier-Doppel Forsch/Glod in einem ansehnlichen Spiel in vier Sätzen, was den 1:2 Spielrückstand bedeutete.

In den anschließenden Einzelpartien des vorderen Paarkreuzes musste sich Christoph Wagner einem stark aufspielenden Mike Behringer mit 0:3 geschlagen geben, wohingegen Christoph Brubach nach deutlichen Rückstanden in allen drei Sätzen nochmals eine atemberaubende Aufholjagd und Wende herbeiführen konnte und knapp mit 3:0 gegen Stefan Frasch siegte.

Im mittleren Paarkreuz musste im ersten Durchgang leider attestiert werden, dass beide Gegner von Andreas Huber und Steffen Meister die an diesem Tag bessere spielerische Leistung abrufen konnten und mit 3:1 siegten, wonach der TVL mit 2:5 zurück lag.

In einem dramatischen Spiel konnte André Forsch gegen Peter Stritt zunächst die ersten beiden Sätzen klar für sich entscheiden, verlor anschließend aber in den entscheidenden Phasen immer wieder die Kontrolle des Spiels und konnte mehrfach seine Matchbälle nicht nutzen. Im entscheidenden 5. Satz konnte Forsch ebenfalls fünf spielgewinnende Bälle nicht nutzen und musste zunächst den 10:10 Satzausgleich hinnehmen, bevor er mit 13:11 den Tisch als Sieger verließ. Eric Glod hingegen zeigte eine überragende spielerische Leistung, siegte mit 3:0 gegen Marko Prce und verkürzte den Gesamtpunktestand auf 4:5 aus Limbacher Sicht.

Im vorderen Paarkreuz konnte ein erneut stark aufspielender Brubach anschließend den gegnerischen Spitzenspieler Behringer in fünf Durchgängen besiegen, jedoch mussten Wagner und Huber ihren Kontrahenten Frasch beziehungsweise Schlichter mit 1:3 gratulieren. Steffen Meister steigerte seine Leistung im Vergleich zum ersten Match und verlangte Benjamin Gerold immer wieder alles ab. Letztlich musste auch er sich jedoch im entscheidenden Satz geschlagen geben.

Im hinteren Paarkreuz konnten Forsch und Glod beide erneut punkten, was ein Spielergebnis von 7:8 für Wendlingen ergab.

Das letzte Spiel musste demnach entscheiden, ob sich die Heimmannschaft für das tolle Spiel mit einem Unentschieden belohnen würde oder nicht.

Leider verloren Wagner/Huber nach 2:0-Satzführungin einem dramatischen Krimi mit 9-11 im Entscheidungssatz. Die Gäste jubelten und die Heimmannschaft war tief enttäuscht, dies nach über vier Stunden Einsatz und Leidenschaft pur.

„Gegen jedes Team in dieser Regionalliga muss man jede klitzekleine, sich hart erarbeitete Chance nutzen. Heute haben wir das leider nicht geschafft und sind selbst schuld an der Niederlage“, stellte Andreas Huber anschließend fest. Zufrieden mit der gezeigten Leistung waren die Spieler des TV Limbach, aber eben auch unzufrieden mit dem Endergebnis.

Den Zuschauern wurde an diesem Spieltag toller Sport geboten, wo alles drin war, was Tischtennis ausmacht: Athletik, Ballgefühl, Leidenschaft, spektakuläre Ballwechsel, Dramatik. Es folgen das

Pokalspiel am kommenden Donnerstag gegen den TTC Wemmetsweiler und das darauffolgende Heimspiel am kommenden Samstag, den 15. März 2014, um 12:30 Uhr gegen den Tabellenführer aus Bietigheim-Bissingen.(af

11.03.2014