Novemberbericht Trainingsgruppe: Training trägt Früchte

Ein durch und durch erfolgreicher Novembermonat liegt hinter den Spielern der Limbacher Trainingsgruppe. Zum Einen unterstrich die erste Herrenmannschaft bei den deutlichen Siegen gegen den ATSV Saarbrücken, Altrip, Nünschweiler, Besseringen und Pirmasens dass man die Konzentration erfolgreich hochhalten konnte nach den richtungsweisenden Spielen gegen Wehrden und Frankenthal zu Anfang der Saison.


Herauszuheben aus der guten Mannschaftsleistung ist der immer noch im Einzel ungeschlagene Andi Huber, der möglicherweise im vorderen Paarkreuz in der Rückrunde an den Start gehen wird. Aber auch bei Spielern außerhalb der ersten Limbacher Mannschaft, die fester Teil der Trainingsgruppe sind,  stimmt die Form: „Ich hab eine viel höhere Grundsicherheit durch die Übungen mit stärkeren Spielern im Training bekommen. Eine 8-4 Bilanz in der Mitte der Bezirksliga hätt´ ich ohne das harte Training sicher nicht geschafft“, ist sich Yannick Seewald sicher. Dennis Dickhardt ist im mittleren Paarkreuz  der zweiten Liga für Hilpoltstein ein Punktegarant, gewann unter anderem gegen die ehemalige Nummer Eins Norwegens Geir Erlandsen. Leo Stynen trug mit einer 18-4 Bilanz für seinen Verein Guedber-Lenster in der zweiten Luxemburger Liga dazu bei, dass der Verein punktgleich mit dem Ersten auf einem Aufstiegsplatz und im Halbfinale des Luxemburger Landespokals steht. Petrissa Solja, ebenfalls häufiger Gast in der Limbacher Trainingsgruppe, erreichte bei der Jugend WM in allen drei Disziplinen das Viertelfinale und erspielte sich  gegen die aktuelle Nummer Eins der Jugendweltrangliste sogar einen Matchball.

Jean-Francois Walkowiak , aus Spicheren (Frankreich) zum TV L gewechselt, Stammspieler in der zweiten Limbacher Mannschaft und häufig Ersatzspieler in der Limbacher Oberligamannschaft, ist ebenfalls fester Bestandteil der Trainingsgruppe. Der Lothringer ist sowohl in der zweiten als auch in der ersten Mannschaft noch ungeschlagen. „Das Training in dieser starken Trainingsgruppe erlaubt es mir an meinen Schwächen weiter zu arbeiten. Hohes Grundniveau und verschiedene Spielsysteme machen das Training besonders interessant. Im Training und im Spiel versuche ich gerade als hier in Deutschland noch unbekannter Spieler natürlich immer Hundertprozent zu geben“, erklärt Walkowiak warum es bis jetzt so gut lief. „Wir haben eine gute Atmosphäre im Club und fühle mich schon sehr  gut integriert. Schön ist auch die gesellige Seite, dass man sich nach dem Training auch öfters noch in die Kneipe begibt“, gibt sich Walkowiak rundum zufrieden mit seinem Wechsel. Unterschiede  im Tischtennis zwischen Deutschland und Frankreich  meint der in Forbach lebende Walkowiak auch schon ausgemacht zu haben: „Ich habe den Eindruck, dass die Leute in Deutschland häufiger bereit sind auch mal mit langen Aufschlägen zu agieren, um dann mit blocken den Punkt zu machen. In Frankreich sieht  man so was eher selten. Hier will jeder die Initiative direkt an sich reißen.“

Nachdem in der Trainingsgruppe im November viel mit spielnahen Übungen trainiert wurde, sollen zur Abwechslung im Dezember auch mal andere Sportarten ausprobiert werden: „Wir werden jetzt auch mal den Schlager beiseite legen und Badminton und Fußball spielen. Ab der zweiten Januarwoche geht´s dann mit Tischtennis weiter. Wir wollen dann den Grundstein für eine gelungene Rückrunde legen.“, so Spielertariner Marco Schmitt.

Autor: Leo Stynen

08.01.2012